Le Pont Mirabeau (1912) & Et puis (1964)

LE PONT MIRABEAU (1912)

DIE BRÜCKE MIRABEAU (1912)

Ein Gedicht von Guillaume Apollinaire (1880-1918)

“Unter der Brücke Mirabeau fliesst die Seine dahin

An unsre Liebe ich immer denken muss.

Die Freude kam stets nach dem Schmerz.

Es komme die Nacht, es komme die Stunde

Die Tage vergehen ich verharre

Hand in Hand sind wir, Auge in Auge

Unter der Brücke unserer Arme

Zieht die ermüdete Welle unserer ewigen Blicke hindurch.

Es komme die Nacht, es komme die Stunde die Tage vergehen ich bleibe.

Die Liebe vergeht wie das fliessende Wasser 

Die Liebe vergeht

Wie langsam vergeht doch das Leben und wie gewaltsam ist Hoffen dagegen.

Es komme die Stunde, es komme die Nacht.

Die tage vergehen, ich bleibe.

Dahin gehen die Tage, Wochen und Jahre

Nicht die vergangene Zeit, nicht unsere Liebe kehren zurück.

Unter der Brücke Mirabeau fliesst die Seine.

Komme doch, Nacht, komm, Augenblick die Zeit zieht vorbei, ich bleibe zurück.”

 

Lied : UND DENN (1964)

Gesungen : Serge Regianni (1922-2004)

Musik : Alain Goraguer  (*1931) pseudonyme : Millon Lewis

Tekst : Jean-Loup Dabadie (*Frankreich 1938)