Für mich soll’s rote Rosen regnen (1968)

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FÜR MICH SOLL’S ROTE ROSEN REGNEN (1968)

Hildegard Knef, in ihrer Heimat zeitlebens unterschätzt, brach Tabus zu einer Zeit, als Emanzipation noch kein Thema war.

Eine Frau, die sich nicht ein- und unterordnen lassen wollte und deshalb für ihre internationalen Erfolge die Hassliebe des deutschen Publikums erntete – ein ungeliebter Star.

Es ist gerade diese Widersprüchlichkeit, etwas Unerlöstes und zugleich Freies, das die Wirkung von Hildegard Knef ausmacht und mit der sie sich jeder Mythisierung entzieht.

(aus : Bildersturm)